Was für die Nagolder spricht

+++ Die Vorschau zum 11. Spieltag +++

VfL Nagold - Sportfreunde Dorfmerkingen (Samstag, 15 Uhr)

Von Albert M. Kraushaar

Die Nagolder empfangen am Samstag den noch ungeschlagenen Verbandsliga-Tabellenführer aus Dorfmerkingen. "Wir können ohne Druck agieren", findet Coach Armin Redzepagic.

Die Vorzeichen vor dieser Partie sind eindeutig: Die Sportfreunde Dorfmerkingen sind beim Aufsteiger in Nagold der klare Favorit. Der Tabellenführer ist als einzige Mannschaft in der Verbandsliga noch ungeschlagen und verfügt über die beste Abwehr (8 Gegentore) der Liga. Ganz unantastbar erscheint die Elf von Ex-VfB-Profi Helmut Dietterle jedoch nicht. Denn neben den sechs Siegen stehen auch vier Unentschieden in der Bilanz. "Zehnmal nicht verloren zu haben ist aller ehrenwert und verdient ein großes Kompliment", findet jedoch Dietterle – zurecht. Auffallend ist, dass drei der vier Unentschieden auswärts zustande kamen. Das könnte den Nagoldern in die Karten spielen.

"Alle gehen davon aus, dass es gegen den Spitzenreiter sehr schwer wird. Somit können eigentlich auch alle ohne Druck agieren", sagt Nagolds Trainer Armin Redzepagic. Er verrät auch gleich, wie er die schwierige Partie angehen will: "Matthias Rebmann, Marc Bühler und Fabian Mücke sind zurück. Marco Quiskamp und Christoph Ormos bilden die Doppelsechs. Fraglich sind nur Valentin Asch und Pascal Seil. Vorne spielt Chris Wolfer." Vieles deutet wieder auf eine Fünferkette hin. Das Gerippe der Mannschaft steht, viele Gegentore hat sie in dieser Konstellation noch nicht kassiert. "Wir sind in dieser Runde noch von keiner Mannschaft hergespielt worden", zeigt es Redzepagic auf. Und vorne hat vielleicht auch mal der "Liebe Fußballgott" wieder ein Einsehen mit den Nagoldern. Umso länger die Nagolder gegen Dorfmerkingen die Null halten, umso höher steigen die Chancen.

Um diese zu bewahren, muss der VfL den über links kommenden Onur Mutlu in den Griff bekommen und im Mittelfeld Simon Vesel ausschalten. Vesel ist der Schlüsselspieler der Gäste. Zur starken Achse zählen auch Timo Zimmer, Daniel Nietzer sowie Benjamin und Michael Schiele. Vor der Saison hatte Dietterle einen Umbruch zu bewältigen. Zehn Spieler hatten den Verein verlassen. Dieser ist nach zehn Spielen offensichtlich gut gelungen.

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