VfL Nagold fährt zuversichtlich nach Breuningsweiler

+++ Die Vorschau zum 17. Spieltag +++

Matthias Müller wird in Breunngsweiler im Tor stehen. Foto: VFL

SV Breuningsweiler - VfL Nagold (Sonntag, 14 Uhr)

Von Dominik Veitinger

Am kommenden Sonntag ist die Winterpause vorbei – die Verbandsliga-Fußballer aus Nagold starten mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger und Tabellenletzten aus Breuningsweiler in die Rückrunde. Gleich ein bedeutsames Spiel für die Jungs von Trainer Armin Redzepagic – mit einem Punktgewinn könnte man den Gegner auf Abstand halten, mit einem möglichen Sieg sogar weiter distanzieren. Doch eines ist klar: Auch die Nagolder müssen erstmal wieder in den Rhythmus kommen und schauen, wo sie nach der gut dreimonatigen Pause stehen.

Gute Vorbereitung, mehr Alternativen

„Wir haben sechs Wochen gut trainiert und auch die Bedingungen waren gut!“, lautet das positive Fazit des Nagolder Trainers in Sachen Vorbereitung. Auch die Trainingsbeteiligung war gut, lediglich in der vierten Woche herrschte etwas Personalnot. Was den Kader angeht, gibt es beim Aufsteiger nur positives zu vermelden: Lysander Skoda und Valentin Asch sind wieder fit und haben bereits in den Testspielen gezeigt, dass sie für die Mannschaft enorm wichtig sind. Auch von den beiden Neuzugängen Christoph Hollnberger und Tim Kübel zeigt man sich beim Aufsteiger begeistert: „Tim hilft uns mit seiner Qualität schnell weiter und Chris hat gezeigt, dass er richtig gute Ansätze hat!“, freut sich Nagolds Co-Trainer Marco Quiskamp über seine neuen Teamkollegen. Der dritte Neuzugang, Lucas Kroboth ist verletzt und wird auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Redzepagic: Wollen nicht mit leeren Händen heimfahren

Gute Vorbereitung und kaum Personalsorgen – beste Voraussetzungen für einen gelungenen Rückrundenauftakt. Doch auch Armin Redzepagic weiß um die üblichen Schwierigkeiten nach einer langen Winterpause: „Die Testspielergebnisse waren teils gut, teils schlecht! Wir müssen schauen, wo wir stehen!“. Nagolds Coach hofft jedoch, dass er mit seinem Team nicht mit leeren Händen aus der Stuttgarter Teilgemeinde zurückkehrt: „Ein Dreier wäre super, aber auf fremdem Platz ist das immer schwer!“, ergänzt der 40-jährige. Zumal der Gegner aus Breuningsweiler einen neuen Trainer hat „was dem Team neuen Schwung geben könnte“. Klar ist, dass die Nagolder den Gegner keinesfalls unterschätzen dürfen und auch werden. Wichtig wird sein, in eigenem Ballbesitz geduldig zu bleiben und die Fehlpassquote so gering wie möglich zu halten.

Sanyang und Kravoscanec gesperrt, Müller im Tor

Was das Personal angeht, schaut es beim Aufsteiger aus Nagold für Sonntag recht gut aus: Bis auf Luka Kravoscanec (1 Spiel) und Torhüter Bubacarr Sanyang (5 Spiele), sind alle Mann an Bord. Im Tor wird wahrscheinlich Matthias Müller stehen. Die Innenverteidigung dürften Luka Silic und Valentin Asch bilden; Silic könnte hierbei den Vorzug vor Nicolai Brugger erhalten, der studienbedingt erst wieder eine Woche im Training ist. Im defensiven Mittelfeld sind wohl Marco Quiskamp und Chris Ormos gesetzt sein; im Sturm dürfte Tim Kübel beginnen. Alle anderen Positionen sind in ihrer Besetzung noch offen.

Breuningsweiler mit neuem Trainer und dem Ziel Klassenerhalt

 Beim SV Breuningsweiler gibt es in der Rückrunde nur ein Ziel: Den Abstand auf den Relegationsplatz von derzeit sieben Punkten schnellstmöglich zu verkürzen und so  die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Mit der Vorbereitung der Wintervorbereitung ist man beim Aufsteiger ganz zufrieden. Das letzte Testspiel gewann das Team von Trainer Antonio Guaggenti mit 7:1 beim TSV Schweikheim. Guaggenti, der den Trainerposten in Breuningsweiler von Hannes Stanke übernahm, konnte zur Winterpause vier Neuzugänge begrüßen: „Diese waren auch dringend nötig, da unser Kader mit 19 Feldspielern und den vielen Verletzten einfach zu klein war!“, kommentiert SVB-Vorstand Harald Götz die Neuzugänge. So wechselten Tim Klinke (SGV Freiberg), Marvin Schmid sowie Jan Ackermann und Felix Bauer (SV Fellbach) zum Verbandsligisten. Was das erste Punktspiel im Jahr 2019 angeht, ist man sich in Breunigsweiler um die Schwere der Aufgabe bewusst: „Von Nagold wissen wir nach dem Vorrundenspiel, dass der VFL eine starke Mannschaft hat und wir mit Glück einen Punkt in Nagold geholt haben. Deshalb erwarten wir ein sehr schweres Spiel, bei dem alles passen muss, wenn wir gewinnen wollen!“, so SVB-Coach Antonio Guaggenti vor dem anstehenden Heimspiel.

Beim VfL Nagold freut man sich, dass es endlich wieder los geht. Klar ist auch, dass die ersten drei Partien schon richtungsweisend sein können. „Mit Breuningsweiler, Albstadt und Heiningen haben wir drei Gegner, mit denen wir sicherlich mithalten können. Wenn wir aus diesen drei Partien fünf Punkte oder mehr holen, haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht!“, ergänzt Vorstandsmitglied Dominik Veitinger.

 

 

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