U19: Nächstes schweres Spiel für Nagold

+++ Die Vorschau zum 16. Spieltag +++

Für Joshua Hall und die Nagolder U19 wird es gegen Freiberg schwer.

VfL Nagold - SGV Freiberg (Sonntag, 14 Uhr)

Von Dennis Breisinger

Nachdem der  VfL Nagold zuletzt dreimal in Folge den Platz als Verlierer verlassen musste, wird es für den Aufsteiger auch im  Heimspiel gegen den Tabellenvierten SGV Freiberg nicht einfach werden Zählbares zu holen.
 
Zu Beginn der Spielzeit hatte der VfL Nagold Anpassungsprobleme an das hohe Niveau in der EnBW-Oberliga, doch mit zunehmendem Saisonverlauf lief es immer besser und nach den zwei Siegen in den letzten beiden Partien im Derby gegen das abgeschlagene Schlusslicht   1. CfR Pforzheim (4:1) und gegen den Tabellenzweiten FC Astoria Walldorf (2:1) kam die Winterpause eigentlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In den drei Spielen in diesem Kalenderjahr gingen die Nagolder dreimal als Verlierer vom Platz, 0:2 unterlag  der VfL dem SV Sandhausen, im Kellerkracher gegen den FV Lörrach-Brombach musste der Tabellenvorletzte eine 1:3-Niederlage hinnehmen und in der Vorwoche gab es eine sicherlich einkalkulierte 1:5-Pleite beim Spitzenreiter SSV Ulm. "Der Ulmer Sieg fiel ein bisschen zu hoch aus, ein 3:1-Erfolg hätte dem Spielverlauf eher entsprochen, auch ein 1:4 aus unserer Sicht wäre OK gewesen, ein 1:5 sieht dann doch sehr deutlich aus", meint der Nagolder Trainer Marc Feyerabend.
 
"Trotz dieser hohen Niederlage nehme ich viel Positives aus dieser Partie mit, einige Ergänzungsspieler haben gezeigt, dass sie in die Bresche springen können", ergänzt Feyerabend. "In den ersten 30 Minuten haben sich beide Teams neutralisiert, erst danach war Ulm die bessere Mannschaft und hat im Anschluss jeden kleinen Fehler von uns bestraft, nach dem 1:3 in der 60. Minute gingen bei meinen Spielern zudem die Köpfe runter", analysiert Feyerabend die Partie. 
Durch die dritte Niederlage in Folge und den gleichzeitigen 7:1-Kantersieg des Kontrahenten SSV Reutlingen gegen den FV Löchgau sind die Nagolder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt zwei Zähler. "Im Kampf um den Klassenerhalt ist für uns nichts verloren, es sind noch genug Spiele zu absolvieren", so Feyerabend. 
 
In anderen Sphären schwebt der nächste Gegner SGV Freiberg. Nach sechs Spielen in Folge ohne Niederlage nehmen die Freiberger den fünften Tabellenplatz ein. Einen besonderen Augenmerk muss die Nagolder Hintermannschaft auf das starke Freiberger Offensivduo Simon Klostermann (zehn Tore) und Leon Reilhac (sieben Treffer) richten, beide Spieler erzielten zusammen drei Tore mehr als das gesamte Nagolder Team. 
"Gegen Freiberg haben wir nichts zu verlieren, ich bin sicher, dass wir unsere Chancen kriegen werden", findet Feyerabend. Im Gegensatz zur Vorrunde haben die Nagolder momentan mit viel Personalproblemen zu kämpfen, zu allem Überfluss verletzte sich gegen Ulm auch noch Torhüter Philip Matz, der von Joel Mogler aber adäquat ersetzt wurde. Hinter dem Einsatz von Matz gegen Freiberg steht ein Fragezeichen, umso wichtiger ist die Rückkehr von Lucas Benjamin Perez, der mit drei Toren hinter Josua Hall, der viermal einnetzte, der zweitbeste Torschütze des offensiv mitunter flügellahmen VfL ist. 
 
 
 
 
 
 
   

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