Treffer von Kravoscanec reicht nicht zum Sieg

+++ Die Nachlese zum 23. Spieltag +++

Luka Kravoscanec war einer der Aktivposten in Ehingen.

SSV Ehingen Süd - VfL Nagold 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Luka Kravoscanec (8.) 1:1 (43. ET)

Von Dominik Veitinger

Großes Aufatmen und wieder einmal eine relativ entspannte Heimfahrt, mit dem
1:1 Unentschieden beim starken SSV Ehingen Süd durfte sich der VfL Nagold über einen
Auswärtspunkt freuen. „Unter dem Strich sicherlich eine gerechte Punkteteilung, auch
wenn der Ausgleich sehr unglücklich zustande
gekommen ist“ sagte Armin Redzepagic.
Der VfL Coach hatte seine Mannschaft ein 4-1-4-1 System verordnet, in dem Tim Kübel
erstmals rechter Verteidiger gespielt hat und Christoph Hollnberger Matthias Rebmann im
rechten Mittelfeld ersetzte. „Die Ausrichtung ist schon nach acht Minuten aufgegangen als
Tim Kübel Luka Kravoscanec steil schickte und der das 1:0 erzielte“ freute sich Armin
Redzepagic. In Folge war der VfL gut gestanden hatte aber in der 21. Minute
Glück, dass Filip Sapina aus spitzen Winkel nur den Außenposten traf. In der 39. Minute dann die Riesenchance zum 2:0 durch Lysander Skoda, doch SSV Schlussmann
Benjamin Gralla guckte sich den offensiven Mittefeldspieler aus und „grallte“ sich das
Leder. Im Gegenzug Eckball für die Gastgeber, ein Nagolder Spieler verlängert
das Leder unglücklich auf die Brust von Innenverteidiger Luka Silic, von wo der Ball
ins eigene Tor sprang.

Im zweiten Abschnitt versuchte der Tabellenachte mehr Druck aufzubauen,
Nagold stand jetzt tief und ließ nur wenig zu. „Allerdings hatten wir dadurch auch kaum
Konterchancen“ räumte Redzepagic ein. Nach 53. Minuten ersetzte er Dominik Pedro durch
Elias Bürkle, kurz danach kam für die letzten dreißig Minuten der zweikampfstarke Chris
Wolfer für Christoph Hollnberger. Offensiv für Offensiv, Nagold lauerte auf die Chancen
noch den alles entscheidenden Kontern zu setzten, dem SSV Ehingen Süd war nach zwei
unglücklichen Niederlagen in Folge anzumerken, dass er mit dem einem Punkt –
der dreißigste – durchaus leben konnte. Zwanzig Minuten vor Schluss verstärkte auch
der VfL Coach mit Marc Bühler für Luka Kravoscanec sein Mittelfeld. „Wir haben in dieser Phase super verteidigt“ hielt Armin Redzepagic ein Lob für seine Elf bereit. In der 84. Minute kam noch Nicolai Brugger für Fabian Mücke, damit war die nicht gerade üppig ausgestattete VfL Ersatzbank restlos leer gefegt. „Der Punkt war wichtig, jetzt können wir etwas entspannt in die Osterpause gehen und schauen dass wir wieder alle gesund und fit bekommen“ fiel das Fazit vom VfL Coach im Vergleich zu denletzten Wochen deutlich freundlicher aus.

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