Schnelles Wiedersehen des VfL Nagold mit der SKV Rutesheim

"Wir werden gegen Rutesheim alles geben"

Armin Redzepagic blickt zuversichtlich in Richtung zweite Pokalrunde.

VfL Nagold - SKV Rutesheim (Mittwoch 18 Uhr)

Von Albert M. Kraushaar

Attraktive Gegner hatten sich die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold im Verbandspokal gewünscht und bekommen. Zum Auftakt hatte am vergangenen Samstag Verbandsligist VfL Pfullingen seine Visitenkarte im Reinhold-Fleckenstein-Stadion abgegeben, nun wartet der nächste (Verbandsliga-)Brocken auf die VfL-Kicker.

Ermöglicht wurde das schnelle Wiedersehen mit den Rutesheimern durch den nicht unbedingt erwarteten 2:1-Sieg der Nagolder gegen die Pfullinger und das standesgemäße 6:3 der Rutesheimer beim Landesligisten SV Wittendorf.Auch wenn der Fokus der Nagolder sicherlich nicht auf dem Pokal liegt, Erfolgserlebnisse werden gerne mitgenommen. "Es ist natürlich ein gutes Gefühl, die 1. Runde im Pokal überstanden zu haben. Jetzt wollen wir gegen Rutesheim alles geben", so VfL-Trainer Armin Redzepagic, der beim Spiel heute Abend nicht vor Ort sein wird. Er hatte sich unmittelbar nach dem Sieg gegen die Pfullinger in einen 14-tägigen Urlaub verabschiedet.

"Die Jungs machen das schon", zeigte sich der Stammheimer vor der Abreise zuversichtlich. Seine Aufgaben hat er Marco Quiskamp und Raphael Schaschko anvertraut, die den Cheftrainer in den nächsten Tagen vertreten werden.

Beim VfL Nagold, der wegen einer Oberschenkelzerrung weiter auf seinen Stammtorhüter Bubacarr Sanyang verzichten muss, wird einmal mehr der junge Joel Mogler, der seine Sache gegen den VfL Pfullingen sehr gut gemacht hat, zwischen den Pfosten stehen. Spieler wie Perparim Halimi oder Kai Sieb hatten gegen den Verbandsligisten das in sie gesetzte Vertrauen voll zurückgegeben.

Anlässe für taktische Änderungen gibt es keine. Die Mannschaften kennen sich. Die Rutesheimer kommen zwar als Favorit in den Schwarzwald, doch deren Trainer Christopher Baake, der sich ebenfalls urlaubsbedingt vertreten lässt, sieht sein Team voll gefordert. "Die Nagolder sind für mich keine Landesligamannschaft, die können in der Verbandsliga mithalten. Die Mannschaft hat Qualität, das hat man im Testspiel bei uns gesehen", zollt er den Nagoldern seinen Respekt.

Die Fans jedenfalls sich auf wahrscheinlich spannende 90 Minuten – vielleicht auch 120 Minuten – freuen.

Für den Sieger der Partie am Mittwochabend geht es bereits am Samstag weiter – und zwar auswärts. Gegner ist der Gewinner der Begegnung zwischen der TSG Young Boys Reutlingen und der Sportvereinigung Böblingen. Beide spielen ebenso wie der VfL Nagold in der Landesliga.

 

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