Nagolder mit gemischten Gefühlen

+++ Die Nachlese zum 10. Spieltag +++

Von Dennis Breisinger

SpVgg Neckarelz – VfL Nagold 3:1 (2:1).

Mit 1:3 muss sich die U19 des VfL Nagold in der Oberliga der SpVgg Neckarelz geschlagen geben. Nachdem die erste halbe Stunde komplett verschlafen wurde, legten die Nagolder in der zweiten Hälfte eine Leistungssteigerung an den Tag und hätten mit mehr Glück einen Zähler holen können.

Wenn Till Tropsch in der Anfangsminute den Strafstoß für Nagold verwandelt hätte, dann hätte die Partie vielleicht eine andere Wendung genommen. Diese vergebene Chance brachte den VfL kollektiv aus dem Tritt. Es folgte eine ganz schwache halbe Stunde. Nach zwölf Minuten lag der Aufsteiger mit 0:1 zurück. Marius Tutea war vom Punkt aus sicherer. Der Torjubel war noch nicht einmal richtig verklungen, da klingelte es bereits zum zweiten Mal im Nagolder Kasten. Die Hintermannschaft bekam das Leder nicht geklärt und Yannick Eitelwein war per Kopf zur Stelle. Und es rollte weiter Angriff um Angriff auf den Nagolder Kasten zu. Ohne den starken Philip Matz im Tor hätte es ein sehr düsterer Nachmittag für den VfL werden können. Der gab seiner Mannschaft Sicherheit und die Nagolder waren nach einer halben Stunde zum zweiten Mal wie ausgewechselt. In der 44. Minute gelang der 1:2-Anschlusstreffer durch Lucas Benjamin Perez, der nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle war. Die Nagolder übernahmen die Initiative und kamen zu zahlreichen herausragenden Möglichkeiten durch Daniel Leding, Tobias Essig, Perez und Josua Hall, die aber allesamt ungenutzt blieben. Die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Neckarelz setzte auf Konter und so erzielte Marco Horning in der 69. Minute die Entscheidung zum 3:1.

Tore: 1:0 (12.) Marius Tutea (Elfmeter); 2:0 (14.) Yannick Eitelwein; 2:1 (44.) Lucas Benjamin Perez; 3:1 (69.) Marco Hornung.

VfL Nagold: Philip Matz; Stephan Sautter, Adrian Jungebloed, Patrick Roebner (70. Sinan Burhan). Tobias Essig (77. Marc Rück), Josua Hall, Leon Schaber (60. Lukas Götz), Henrik Plaumann, Marius Bürkle (46. Daniel Leding), Till Tropsch

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