"Ich werde mich voll auf den Job als Trainer konzentrieren"

Im Interview mit Pascal Reinhardt

Vom Spielfeld an die Seitenline: Pascal Reinhardt ist neuer Co-Trainer beim VfL Nagold!

Natürlich als erstes: Wie geht es Dir nach Deiner Verletzung?

„Klar ist es nicht einfach, nach so einem Rückschlag wieder auf die Beine zu kommen. Meine Familie, Freunde und meine Freundin unterstützen mich in jeglicher Hinsicht. Es ist wichtig so einen Rückhalt zu haben. Die Krücken sind endlich weg, das ist schon mal ein wichtiger Schritt.“

Zur neuen Saison hast Du die Position des Co-Trainers von Marco Quiskamp übernommen und bist nun der „verlängerte Arm“ von Armin. Wie hast Du dich in Dich in Deiner neuen Rolle eingelebt?

„Natürlich ist es etwas Neuland für mich. Armin und ich sind im ständigen Austausch egal worum es geht, wir haben täglich Kontakt. Ich versuche jedem einzelnen Spieler sowie der Mannschaft weiterzuhelfen, auch wenn es natürlich in den Beinen kribbelt wenn man die Kabine betritt oder am Spielfeldrand steht!“

Wie zufrieden seid ihr mit der Vorbereitung und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?

„Ich denke mit der bisherigen Vorbereitung können wir bis auf die kleinen Blessuren zufrieden sein. Jedoch gilt es, weiter hart zu arbeiten, um am ersten Spieltag bestens vorbereitet in die Saison zu gehen!Es gibt ständig Dinge zu verbessern, sonst würden wir nicht in der Landesliga spielen. Es ist ein Lernprozess, der weit über die Vorbereitung hinausgeht. Es gilt, Automatismen zu erlernen und immer wieder die Dinge, die wir trainieren, auf dem Platz umzusetzen.“

Woran müsst ihr bis zum Pokalspiel gegen Tübingen noch arbeiten?

„Im Ausdauerbereich sind wird durch die kurze Pause schon relativ weit. Wir arbeiten viel an unserem Spiel mit Ball sowie an der Balleroberung .Das Pokalspiel ist Nebensache, auch wenn wir natürlich eine Runde weiter kommen wollen. Viel wichtiger ist aber das erste Saisonspiel zu Hause gegen Holzgerlingen, da wollen wir topfit sein!“

Wie haben sich die Neuzugänge von extern und aus der U19 integriert bzw. eingelebt?

„Die Neuzugänge haben es in Nagold meist sehr einfach, da wir eine sehr homogene Truppe sind. Jeder wird gut in die Mannschaft aufgenommen und integriert. Auf dem Platz sieht man schon, dass wir uns verstärkt haben und die neuen Spieler alle ihre Qualitäten haben, die unserem Spiel gut tun!“

Achja, gegen Tübingen bist du Cheftrainer, da Armin im Urlaub ist. Schon aufgeregt?

„Nervosität? Was ist das? Nein, Spaß beiseite. Ich freue mich natürlich auf die Aufgabe! Trotzdem habe ich als Spieler schon relativ viel erlebt und auch vor meiner Verletzung öfter das Wort in der Mannschaft ergriffen. Klar ist es eine Umstellung und schade, dass Armin nicht da ist. Aber ich vertraue der Mannschaft und weiß, das sie auch ohne Armin top trainieren und ein gutes Spiel abliefern wird!“

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

„Ich werde mich diese Saison voll auf die Aufgabe als Trainer konzentrieren und Armin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ob oder wann ich überhaupt wieder Fußball spielen kann steht in den Sternen und darüber mache ich mir momentan überhaupt keine Gedanken!

Und zum Schluss: Was sind die Saisonziele mit der Mannschaft?

„Wir haben eine relativ junge Truppe und trotzdem eine riesen Qualität. Mit meiner Präsenz auf dem Platz würde ich natürlich sagen ganz klar der Aufstieg (lacht)! Nein ganz im ernst, wir sind leider aus der Verbandsliga abgestiegen und viele werden uns die Favoritenrolle zu schieben. Ich schätze allerdings andere Mannschaften, wie beispielsweise Böblingen und Holzhausen, etwas stärker ein. Daher wären die Plätze 3-5 ein realistisches Ziel!“

Vielen Dank für das Interview, Pascal!

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