Gegen Mühlheim muss ein Sieg her

+++ 3. Spieltag - Die Vorschau +++

Lysander Skoda ist gegen Mühlheim zurück im Kader

VfL Mühlheim - VfL Nagold (Sonntag, 15 Uhr)

Es waren zwei verlorene Punkte" – Trainer Armin Redzepagic war nach dem 0:0-Unentschieden seines VfL Nagold zu Hause gegen den FC Rottenburg alles andere als zufrieden. Beim VfL Mühlheim muss deshalb am Sonntag ein Sieg her.

VfL Nagold – FC Rottenburg 0:0 (0:0). Tore: Fehlanzeige. Nach einem furiosen Saisonstart mit vier Siegen in Folge im Verbandspokal und zwei Erfolgen in der Landesliga musste der VfL Nagold einen ersten Dämpfer hinnehmen. Gegen das Mittelfeldteam des FC Rottenburg reichte es am 3. Spieltag zu Hause nur zu einem Remis ohne Torerfolg. "Uns hat auch ein wenig das Spielglück gefehlt", meinte Armin Redzepagic.

Über die gesamten 90 Minuten hatten die Nagolder die Partie im Griff, ein Treffer wollte dem überlegenen Heimteam gegen einen enorm tief stehenden Gegner nicht gelingen. "Die Rottenburger haben uns das Leben aber auch schwer gemacht", lobte Redzepagic den Gegner, dessen Defensivtaktik mit dem Unentschieden voll aufging.

In den ersten 45 Minuten war es vor allem VfL-Stürmer Walter Vegelin, der immer wieder gefährlich vor dem Rottenburger Tor zentral in Position gebracht wurde, die ganz klaren Chancen waren aber nicht dabei. Redzepagic entschied sich deshalb in der Halbzeitpause für eine Taktikanpassung. "Wir wollten mehr über die Außen kommen und so die Abwehr auseinander ziehen", sagte er. Doch auch das funktionierte nicht wie gewünscht. "Wir haben uns auf dem kleinen Kunstrasenplatz selbst noch schwer getan, dort haben wir schon lange kein Spiel mehr absolviert. Da fehlte uns noch die Erfahrung". Trotzdem kamen die Nagolder auch in der zweiten Hälfte zu Chancen. Rottenburgs Torhüter Maximilian Blesch war aber immer zur Stelle, und wenn nicht, dann stand der Pfosten im Weg. "Ich habe gehofft, dass mal einfach einer durchrutscht. Man muss so ein Spiel auch mal dreckig gewinnen", ärgerte sich Trainer Redzepagic.

VfL Mühlheim – VfL Nagold (Sonntag, 15 Uhr).

Um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren, muss der VfL Nagold nun beim VfL Mühlheim (Sonntag, 15 Uhr) gewinnen. Die Mühlheimer stehen nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen schon zu Saisonbeginn auf einem Abstiegsplatz. Redzepagic erwartet deshalb wieder einen sehr defensiv eingestellten Gegner. "Die Mühlheimer spielen wohl auch auf ihrem kleineren Platz, das wird ein ähnliches Spiel wie am Mittwoch", sagte der Trainer. So werden die Nagolder vermutlich erneut hart für ihre Torchancen arbeiten müssen. "Die wenigen, die wir bekommen werden, müssen wir dieses Mal aber auch nutzen", sagte Redzepagic, der in den nächsten Wochen auf den bislang gut aufgelegten Elias Bürkle verzichten muss. Bürkle wurde im Spiel gegen den FCR verletzt ausgewechselt. Ein Bänderriss im Knöchel ist die Diagnose – vier bis sechs Wochen Pause stehen dem jungen Offensivspieler bevor. Dafür kehrt Lysander Skoda aus dem Urlaub zurück und wird in den Kader zurückkehren.

 

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