Gegen den SSC Tübingen muss ein Sieg her

+++ 10. Spieltag - Die Vorschau +++

Erwartet gegen den SSC Tübingen eine Reaktion seiner Mannschaft: Armin Redzepagic

VfL Nagold - SSC Tübingen (Samstag, 15:30 Uhr)

Von Dominik Veitinger

Findet der VfL Nagold zurück in die Erfolgsspur? Am Samstag will das Team von Trainer Armin Redzepagic gegen den SSC Tübingen nach drei sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahrenuUnd weiter in der Spitzengruppe der Landesliga, Staffel 3 mitmischen.

„In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas Arroganz im Spiel, bemängelte Nagolds Trainer die Einstellung seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel in nach einer fabelhaften ersten Hälfte“. Dort erspielte sein Team einen souveränen 3:0 Vorsprung- zweimal Chris Wolfer sowie ein Eigentor sorgten für eine souveräne Führung und eigentlich klare Verhältnisse auf dem Dunninger Sportgelände. Doch was in 45 Minuten noch so alles passieren kann,  diese bittere Erfahrung machten die Nagolder beim SV Seedorf: Denn im zweiten Durchgang erzielten die Gäste schnell das 3 zu 1 und witterten Morgenluft. Beim Team von Trainer Rezepagic  lief fast nichts mehr zusammen. Vielmehr überließ man dem Gegner immer mehr das Spielfeld und kam kaum noch in die Zweikämpfe. Durch einen Torwartfehler konnten die Gastgeber dann auf 2:3 verkürzen. Dass der Ausgleich zum 3:3  durch einen unnötigen Freistoß fiel passte in diese Halbzeit und zum Nagolder Spiel. Am Ende mal wieder zwei verlorene Punkte für den VfL Nagold. Doch zum Glück spielten die Young Boys Reutlingen nur remis und der SV 03 Tübingen musste eine Niederlage einstecken, so dass der Abstand nach oben nicht grösser wurde.

Am Samstag gastiert mit dem SSC Tübingen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel an der  Nagold. Auch wenn das Spiel auf dem Papier eine klare Sache ist, warnt Trainer Armin Redzepagic ausdrücklich davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Nach drei sieglosen Spielen wollen wir endlich mal wieder einen Dreier einfahren und vor allem zu Hause zeigen, dass wir es besser können als zuletzt. Dennoch dürfen wir den kommenden Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen gewissenhaft und konzentriert spielen, um die Punkte in Nagold zu behalten.“  Ziel der Gastgeber muss es sein, das Spiel von beginnen in die Hand zu nehmen und möglichst schnell die Führung zu erzielen, um den Gegner aus seiner wahrscheinlich defensiven Rolle herauszubefördern. Dass die Nagolder Qualität haben, steht außer Frage. Dennoch sollte es gegen Tübingen gelingen, diese länger als nur über 45 Minuten auf den Platz zu bringen. Klar ist. Auch in dieser Partie ist der VfL Nagold der klare Favorit- doch wird das Team am diesem Samstag der Favoritenrolle gerecht oder kommt es zum nächsten kleinen Ausrutscher?

Was die Personallage angeht, sieht es ganz gut aus. Weiterhin fehlen Dominik Pedro und Kai Sieb aufgrund von Muskelfaserrissen. Ebenso verletzt ist weiterhin Elias Bürkle aufgrund eines Bänderrisses. Berk Özhan plagt sich weiter mit muskulären Problemen rum.. Ansonsten kann Armin Redzepagic auf den kompletten Kader zurückgreifen und wird vermutlich  wieder die eien oder andere Veränderung in der Startelf vornehmen.

Bei den Gästen aus Tübingen fährt man mit dem Ziel nach Nagold, dort zu punkten. Das Team verlor am letzten Wochenende knapp mit 1:2 beim TSV Ehningen. „Wir wollen trotz der jetzt schweren Aufgaben den Anschluss an Tabellenmittelfeld halten und auch in Nagold punkten.“ stellt Jonathan Annel klar, dass man nicht zum VfL kommt,  um die Punkte kampflos abzugeben. Was den Kader angeht, verbessert sich die Situation beim SSC langsam aber sicher: So Steht Stammtorwart Julian Hornberger sicher wieder zur Verfügung Ebenso könnte Joschka Kralewskii nach längerer Verletzungspause sein Comeback feiern. Angreifer Markos Chizilliadis befindet sich ebenfalls nach längerer Verletzung wieder im Aufbau und bekam in den letzten Partien Kurzeinsätze. Ein Fragezeichen steht hingegen noch hinter den Einsätzen von Christian Wehll und Paul, Demtschick. „Nagold ist für mich klar der Meisterschaftsfavorit Nummer eins, auch wenn sie auf diesem Platz aktuell nicht stehen. Wir werden versuchen, mit einer etwas defensiveren Taktik als in den Heimspielen diese Aufgabe anzugehen und versuchen, was Zählbares mitzunehmen!“ gibt sich Annel zuversichtlich, dass sein Team nicht leer ausgeht.

Zurück