Die Reise ins Hohenlohische hat sich nicht gelohnt

+++ Die Nachlese zum 10. Spieltag +++

Matthias Müller musste in Hollenbach einmal hinter sich greifen.

FSV Hollenbach - VfL Nagold 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Torben Götz (69.)

Von Albert M. Kraushaar, Schwarzwälder Bote

Die Nagolder waren dicht dran an einem Teilerfolg, doch am Ende hat es nicht zu einer Punkteteilung gereicht.
 
Den   entscheidenden Treffer für die Platzherren aus Hollenbach erzielte Torben Götz in der 69. Minute. Gut 20 Minuten  haben der Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic gefehlt,  um wenigstens mit einem Punkt nach Hause zu kommen. Die Nagolder sind trotz der Niederlage weiterhin Tabellenzwölfter.
 
Unter dem Strich steht für die Nagolder die zweite Niederlage in Folge. Armin Redzepagic hatte  Berk Özhan  von Beginn in die Startelf  genommen, ebenso Dominik Pedro. Pascal Seil der eigentlich für die Position von VfL-Kapitän Matthias Rebmann prädestiniert schien, saß anfänglich auf den Bank. »Wir haben bewusst dem FSV Hollenbach den Ball überlassen und versucht, auch über Konter zu spielen«, erläuterte Armin Redzepagic sein taktisches Konzept.
 
Dieses wäre nach bereits fünf Minuten fast aufgegangen, als Dominik Pedro eine Flanke über die gesamt Hollenbacher Abwehr hinweg zog, Chris Wolfer das Spielgerät aufnehmen konnte und frei vor dem FSV-Keeper im Eins-gegen-Eins an Torhüter Philipp Horner scheiterte.
 
Die Null blieb stehen, allerdings auch aus der Sicht des Tabellenvierten. »Die hatten natürlich die eine oder andere gute Torchance, aber unsere Abwehr stand gut, was durchkam, machte Matthias Müller weg«, zeigte sich der Nagolder Coach mit der Vorstellung seiner Hintermannschaft zufrieden.
 
Die  Null  stand auch zu Beginn der zweiten Hälfte – bis Valentin Asch verletzt raus musste. »Dann musste ich umstellen. Hollenbach erhöhte den Druck, wir konnten einmal im Strafraum nicht klären und Torben Götz staubte zum Führungstreffer ab.  Er ging mit dem Fuß voraus gegen Matthias Müller, das war nicht ungefährlich. Das hätte man auch abpfeifen können«, bewertete Redzepagic die spielentscheidende Situation.
 
Torben Götz, der zuvor in zwei Spielen drei Tore erzielt hatte, war erst in der 63. Minute auf das Spielfeld gekommen. Ein Luxusproblem von dem Armin Redzepagic  derzeit nur träumen kann. Er hatte Pascal Seil und   Burak Tastan nach knapp einer Stunde gebracht. Nach dem Rückstand durften Ali Karsli (76.) und Philipp Schäuble (80.) ran. Doch auch sie konnten den Spielverlauf nicht mehr auf den Kopf stellen.
 
»Wir haben zwar selbst versucht, noch nach vorne zu spielen«, sagte Armin Redzepagic, bis auf zwei Möglichkeiten von Christoph Ormos und Luka Kravoscanec tat sich allerdings nichts mehr. Die Hollenbacher hatten währenddessen einen Lattentreffer zu verzeichnen.
 

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