Beste Erinnerungen ans Hinspiel

+++ Die Vorschau zum 19. Spieltag +++

SV Waldhof Mannheim - VfL Nagold (Sonntag, 13:30 Uhr)

Von Dennis Breisinger

Als Mehrklassengesellschaft zeigt sich die ENBW-Oberliga der A-Junioren. Der Tabellenführer SSV Ulm 1846 hat bereits sechs Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten FC Astoria Walldorf, der zwei Punkte vor dem SGV Freiberg liegt, der seinerseits sechs Zähler Vorsprung auf den Tabellensechsten SV Sandhausen har. Das Mittelfeld besteht eigentlich ausschließlich aus der SpVgg Neckarelz und dem FV Löchgau, die jeweils sieben Zähler Rückstand auf Sandhausen und sieben Zähler Vorsprung auf den SSV Reutlingen, den FV Lörrach-Brombach und den VfL Nagold aufweisen, der Abstieg des 1. CfR Pforzheim in die Verbandsstaffel ist so gut wie besiegelt. 
 
Nach der 1:3-Niederlage gegen den VfR Aalen sind die Nagolder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen, der VfL musste die Reutlinger vorbeiwinken, die den Kellerkracher gegen Lörrach mit 6:2 für sich entschieden und die punktgleichen Nagolder und Lörracher wegen des deutlich besseren Torverhältnisses in der Tabelle überholten. 
Einmal mehr zeigte sich gegen Aalen, warum die Nagolder neben Pforzheim mit 19 Toren die schlechteste Offensive der Liga haben. Der VfL hielt zwar gegen den großen Favoriten gut dagegen, es fehlte aber an der Durchschlagskraft im letzten Spieldrittel. "Unsere Leistung war in Ordnung, sie war weder überragend noch schlecht", bewertet Nagolds Trainer Marc Feyerabend den Auftritt seiner Elf. "Einen Punkt hätten wir allerdings verdient gehabt, denn im sehr ausgeglichenen und chancenarmen  ersten Durchgang haben wir richtig stark gespielt, es fehlte aber im Gegensatz zum Gegner, bei dem quasi jeder Schuss drin war, an der  Cleverness", ergänzt Feyerabend.   
 
An den nächsten Gegner SV Waldhof Mannheim haben die Nagolder sehr gute Erinnerungen. Die Mannheimer wurden im Hinspiel mit 2:1 geschlagen, der Startschuss für einen richtig guten Endspurt der Nagolder vor der Winterpause. Waldhof befindet sich momentan in guter Form, vier  der letzten fünf Ligapartien wurden erfolgreich gestaltet, unter anderem gab es einen eindrucksvollen 4:0-Kantersieg gegen Aalen und auch im BFV-Verbandspokal klappt es wie am Schnürchen für die Mannheimer, die nach dem 3:2-Auswärtssieg in Nöttingen im Halbfinale stehen. "Mannheim schätze ich eine Nummer stärker als Aalen ein, das wird ein schweres Spiel für uns werden, aber wir haben das Hinspiel gewonnen und von daher werden wir nicht chancenlos sein", meint Feyerabend, der voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann, da sich die Verletzungen von Lukas Götz und Marc Rück, die beide gegen Aalen ausgewechselt werden mussten, als nicht so schwerwiegend herausstellten. 

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